Am 9. Dezember 2025 verließ das Palliativteam das TZU, in dem es seit Anfang 2020 gearbeitet hatte und zog zum Max-Planck-Ring 56. Ein halbes Jahr später zeigt sich: Der große Schritt hat sich gelohnt.
„Schön ist es hier“, sagt Geschäftsführerin Katharina Kostopoulos. Besonders die Lage habe den Alltag verändert, hinter dem Gebäude beginnt das Grün, in manchen Büros sind bei geöffnetem Fenster Frösche zu hören. Das sorge für Ruhe und für eine Atmosphäre, die gut zu der Arbeit des Teams passt. Im Gebäude sitzen nun das Palliativteam Oberhausen und das Ambulante Hospiz Oberhausen e. V. gemeinsam unter einem Dach. Auch das macht den Ort übersichtlicher und persönlicher.
Vor dem Einzug war natürlich viel zu tun. Die Immobilie wurde umfangreich umgebaut, aktuell kommen Wärmepumpe und Klimaanlage hinzu. Und natürlich gab es technische Finessen, die das Team in den ersten Wochen noch lebhaft begleiteten, etwa das Schlüsselsystem und die Kameras. Inzwischen läuft der Alltag aber stabil.
Auch die Zusammenarbeit hat sich weiterentwickelt. Früher verteilte sich das Team auf mehrere kleinere Räume. Heute arbeiten viele Kolleginnen und Kollegen in einem großen Büro. „Wir hatten immer kurze Kommunikationswege. Wenn überhaupt, sind diese jetzt noch kürzer geworden“, sagt Kostopoulos.
Ganz ohne neue Aufgaben geht es aber auch hier nicht. Anders als in angemieteten Räumen kümmert sich das Palliativteam nun selbst um die eigene Immobilie. Wenn etwas nicht funktioniert, müssen Informationen schnell von links nach rechts fließen und die Aufgaben koordiniert werden. Für die Geschäftsführerin bedeutet das auch mehr Kontakt zu Technikern und Handwerksbetrieben.
Bereut hat sie den Umzug trotzdem keine Sekunde. Das neue Haus bietet mehr Platz, mehr Handlungsspielraum und nicht zuletzt einen großen und wirklich repräsentativen Besprechungsraum mit Zugang zur ins Grün eingeschlossenen Terrasse. Nach sechs Monaten ist klar: Der neue Standort hat sich als ruhige, grüne und gut passende Arbeitsstätte für ein Team bewährt, das von hier aus zu schwer erkrankten Menschen und ihren Familien fährt.
